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 11.07.2015 Sommerfest zum 20 jährigen Jubiläum der PAO

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Kommunale Energiewende voranbringen

Sommerfest zum 20-jährigen Jubiläum der Politischen Alternative Obing (PAO)2015-07-11-20-54-2620368-klein

Obing. 20 Jahre Politische Alternative Obing (PAO) und fast genauso langes Wirken im Obinger Gemeinderat bedeuten auch 20 Jahre Einsatz für eine alternative Energiepolitik. Deswegen hatte die PAO zur Jubiläumsfeier Dieter Gewies, Altbürgermeister von Furth bei Landshut, eingeladen, um von ihm zu erfahren, wie er es geschafft hat, die niederbayerische 3.500 Einwohner-Gemeinde zum Vorzeige-Dorf bei der Umsetzung der Energiewende auf Gemeindeebene zu machen.

Der wichtigste Baustein war nach Meinung von Dieter Gewies die Einbindung möglichst vieler Bürger auf dem Weg zu dem Ziel, 100 Prozent der in Furth verbrauchten Energie regenerativ zu erzeugen. Der erste Schritt war gleich nach den Wahlen 1996 das Hackschnitzelheizwerk, das noch150711_mix_6004 immer die ganze Ortsmitte mit Wärme versorgt: die Volksschule, das Gymnasium, das Kloster, den Kindergarten, die Krippe und den Hort, das Dorfzentrum, das Rathaus, das Altersheim, das Betreute Wohnen, verschiedene Gewerbebetriebe und ca. 40 Wohnhäuser. Dazu kamen im Laufe der Jahre Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung auf über 3000 Quadratmetern, also theoretisch fast ein Quadratmeter je Einwohner. Mit mehr als 400 Photovoltaik-Anlagen hat Furth die höchste PV-Dichte je Einwohner in Deutschland; im Jahr werden über 4 Millionen 150711_mix_6033Kilowattstunden elektrischer Energie über Photovoltaik produziert. Charakteristisch für Furth sei dabei, erläuterte Dieter Gewies, dass Betreiber all dieser Anlagen nicht die Gemeinde sei, sondern die Bürger ihre individuelle Energiewende vorantrieben. Die Gemeinde selbst hätte die Finanzierung der Energieanlagen nicht schultern können, die Aufgabe der Gemeinde sei vielmehr die150711_mix_6028 umfassende Information, Koordination, Werbung, Leitbildentwicklung und Vorbildfunktion. Gemeinsam habe man bereits erreicht, dass über 80 Prozent der Wärme und 80 Prozent des Stroms erneuerbar in der Gemeinde erzeugt werden. Um auf 100 Prozent zu kommen, setze man gegenwärtig auf das Energiesparen als bedeutendste Säule im Further Energiekonzept, mit eigener Energiesparberatung für alle Bürgerinnen und Bürger und energetischer Sanierung von Schule, Turnhalle und Bauhof. 150711_mix_6015

Die PAO-Gemeinderäte machten deutlich, dass die Erfolge in Furth für sie Ansporn sind, auch in Obing auf dem Weg der kommunalen Energiewende voranzukommen. Immerhin sei es gelungen, die energetische Sanierung der Mittelschule zu einem guten Abschluss zu bringen, unter anderem weil die PAO schon 2008 die Erstellung eines bedarfsorientierten Energieausweises für die Schule beantragt hatte, und das Bürgersolarkraftwerk der „Sonnenenergie Obing“ auf dem Feuerwehrhaus habe seinen Ausgangspunkt ebenfall150711_mix_6008s in einer Initiative der PAO gehabt.

Überhaupt durfte bei so einer Jubiläumsfeier der Blick in die eigene Vergangenheit nicht gänzlich fehlen, und so erinnerte Gemeinderat Thomas Breu, der zusammen mit seiner Frau Susn die Gründung der PAO initiiert hatte, an die vielen Aktivitäten, die von den Gemeinderäten stets im Team mit den150711_mix_6035 PAO-Mitgliedern durchgeführt worden waren, von den Kulturveranstaltungen auf dem Frabertshamer Sportplatz 1995 und 1996 bis zu den drei „Extrablatt“-Ausgaben und zahlreichen Anträgen im Obinger Gemeinderat. Der Rückblick zeige, so das Fazit von Thomas Breu, „dass Kommunalpolitik etwas Lebendiges ist“ und er versicherte: „Wir als PAO in Obing wollen weiterhin daran mitarbeiten.“

18.4.2015 TTIP Demo in München

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wir waren dort und weitere 17000 auch.

25.3.2015 Wir präsentieren einen Film zu TTIP

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Widerstand gegen TTIP wächst in der Region

Politische Alternative Obing (PAO) und Initiative „Stopp TTIP Berchtesgadener Land/Traunstein“ verstärken Aktivitäten

Obing. „Durch die breite Kritik an den an die Öffentlichkeit gedrungenen Inhalten der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen zwischen EU und USA quer durch alle Schichten der Bevölkerung und alle politischen Gruppierungen in fast allen betroffenen Ländern wachsen die Chancen, die Verwirklichung dieses TTIP genannten Abkommens in der geplanten Form zu verhindern“, machte Margot Rieger, Sprecherin der Initiative „Stopp TTIP Berchtesgadener Land/Traunstein“ den Teilnehmern einer gut besuchten Informationsveranstaltung in Obing Mut und forderte sie dazu auf, alle Möglichkeiten zu nutzen, den Abgeordneten aus der Region die ablehnende Haltung vieler Bürger klarzumachen, z.B. durch Briefe, Anrufe und Mails.

Die Anti-TTIP-Initiative informierte zusammen mit der Politischen Alternative Obing (PAO) die Obinger über die gefährlichsten Bestimmungen in dem Regelwerk, wie es bisher in geheimen Verhandlungen mit den USA zur Debatte steht bzw. mit Kanada bereits ausformuliert ist. Mit den Klauseln zum Investitionsschutz könne die Souveränität der EU-Staaten ausgehebelt und nicht-öffentlichen Schiedsgerichten untergeordnet werden, vor denen multinationale Konzerne nicht nur durch staatliche Festsetzungen tatsächlich entgangene Gewinne einklagen könnten wie bisher, sondern sogar „erwartete Gewinne“. Eine stete Aushöhlung der Demokratie befürchtete Margot Rieger durch die sog. Regulatorische Kooperation, durch die gesetzliche Festlegungen zu Verbraucherschutz und Arbeitnehmerrechten im vorparlamentarischen Raum zwischen Regierungs- und Industrievertretern abgesprochen werden sollen.

Die Gemeinderäte der Politischen Alternative Obing (PAO) Thomas Breu, Armin G. Plank und Korbinian Stettwieser stellten ihre Initiative zu einer Stellungnahme des Obinger Gemeinderates vor, die mit nur einer Gegenstimme angenommen worden war. Denn etliche Bestimmungen in den bisher bekanntgewordenen Verhandlungspositionen schränkten nach Meinung der Kommunalpolitiker die Entscheidungshoheit der kommunalen Selbstverwaltung soweit ein, dass sie ihrer Verantwortung zur Daseinsvorsorge für die Bürger nicht mehr adäquat nachkommen könnte. Insbesondere stellte man sich hinter das Gemeinsame Positionspapier zu internationalen Handelsabkommen und kommunalen Dienstleitungen der kommunalen Spitzenverbände, an dessen Ausarbeitung auch der Bayerische Gemeindetag beteiligt war. Der Obinger Gemeinderat hatte auch die Weiterleitung seiner Stellungnahme an die Regierungen und Fraktionen in Berlin und München sowie an alle örtlichen Wahl- und Stimmkreisabgeordneten beschlossen. Über die dazu eingegangenen Antworten informierte Armin G. Plank. Ein Mitarbeiter von Angela Merkel wiederholte die bekannte Position der Bundeskanzlerin für die Freihandelsabkommen. CSU-Politiker Peter Ramsauer versicherte, dass den Bedenken der kommunalen Spitzenverbände Rechnung getragen werde, die Schiedsgerichte zum Investorenschutz allerdings befürwortete er ausdrücklich. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler dagegen erklärte, einem Abkommen, das zu einer Verschlechterung der in Deutschland geltenden Standards bei Arbeitnehmer-, Verbraucher- und Umweltschutzrechten führe, würden die SPD-Abgeordneten nicht zustimmen. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Gisela Sengl verwies darauf, dass sich die Grünen für einen Stopp der derzeitigen Verhandlungen in Bezug auf TTIP einsetzen. Den Wortlaut der Stellungnahmen der Abgeordneten werde die PAO auf ihrer Homepage www.pao-online.de veröffentlichen, kündigte Armin G. Plank an. Plank betonte, dass mittlerweile eine Reihe von Gemeinderäten im Landkreis Traunstein ähnliche Beschlüsse gefasst hätten wie die Obinger, unter anderem Schnaitsee, Kienberg und kürzlich auch Pittenhart und im zweiten Anlauf auch der Kreistag Traunstein.

Franz Rieger von der Initiative „Stopp TTIP Berchtesgadener Land/Traunstein“ schätzte die Wirksamkeit der zahlreichen Stellungnahmen und Aktivitäten positiv ein und verwies darauf, dass Ende der 90er Jahre ein ähnliches Abkommen verhindert werden konnte, das Multilaterale Abkommen über Investitionen (MAI) mit umfangreichen Rechten für ausländische Investoren. Und auch Verbesserungen und Beschneidungen der Auswüchse an TTIP seien als Erfolg zu werten, wenn es denn doch ein Freihandelsabkommen geben sollte. Als nächste Aktion steht eine bayernweite Demonstration in München am 18. April an unter dem Motto „Freihandel – Nicht um jeden Preis“. PAO-Mitglieder werden dort gemeinsam hinfahren, kündigte Thomas Breu an und schaute darüberhinaus in den Sommer voraus: Am 11. Juli feiert nämlich die Politische Alternative Obing (PAO) ihr 20jähriges Jubiläum im Landgasthof Griessee.

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 16.3.2015 Mitveranstallter bei Theatervorführung

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14.2.2015 Kleidertauschparty mit Tanz

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Obing. Pünktlich zum Frühjahr veranstaltet die Politische Alternative Obing (PAO) am Samstag, 14. Februar, im Saal „beim John“ wieder eine sogenannte „Kleidertauschparty“, diesmal mit anschließendem Tanz. Der Kleidertausch beginnt um 19 Uhr, man kann Kleidungsstücke, für die man aus verschiedensten Gründen keine Verwendung mehr hat, auf den zahlreichen Tischen und Kleiderständern im Saal loswerden und anschließend ganz ungezwungen schauen, ob bei den fremden Kleidern etwas dabei ist, was gefällt, nach der Devise „Tauschen statt kaufen“, damit nicht mehr so viel Kleidungsstücke nach ein paar Jahren in den Müll wandern. Ab 21 Uhr legt DJane Mariangela Funk-, Disco- und Soulmusik auf. Da Faschings-Samstag ist, kann man sich natürlich maskieren – oder auch nicht. Der Eintritt ist frei, doch werden Spenden für die DJane und den Veranstalter PAO gerne entgegengenommen.

22.3.2014 Energiewende-Demo

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Wir wollen zeigen, welche Energiepolitik  wir wollen!
Wir fahren nach München Fröttmaning zur Energiewende-Demo.

Redner

  • Richard Mergner, Bund Naturschutz
  • Babs Günther, Bayern-Allianz für Atom Ausstieg und Klimaschutz
  • Karin Wurzbacher, Umweltinstitut
  • Jochen Stay, ausgestrahlt
  • Günter Beerman, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie

Parteienrunde mit:

  • Ludwig Hartmann, Bündnis 90/Die Grünen
  • Eva Bulling-Schröter, Die Linke
  • Hubert Aiwanger, Freie Wähler
  • Tomm Prudlo, ödp
  • Kultur & Musik

Natürlich bilden wir Fahrgemeinschaften. Treffpunkt am 22.03.2014 um 10:30 Uhr beim Parkdeck.

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Die Energiewende ist ins Stocken geraten. Die Politiker sollen wissen, dass wir weg wollen von der Atomenergie. Selbst Hubert Aiwanger fordert Bürgerenergie statt Konzernenergie.

15.03.2014 Infostand der PAO beim Wertstoffhof

04.03.2014 Infostand der PAO beim Flohmarkt am Faschingsdienstag 

19.02.2014 , 19:30 “Leben ausser Kontrolle” Filmvorführung und Kandidatenvorstellung

Leben ausser Kontrolle HinweisNach einer kurzen Vorstellung der Gemeinderats- sowie des Bürgermeisterkandidaten und der Filmvorführung „Leben ausser Kontrolle“ haben die Besucher die Möglichkeit sich mit den PAO Aktiven über Gentechnik und weitere aktuelle Themen zu unterhalten und mehr über die Kandidaten zu erfahren.

Der Film ist seit 2005 das Standardwerk zum Thema Gentechnik

(…)Gentechnologie, Globalisierung und die Patentierung der Natur. Die Industrie ist heute größter Profiteur der Gen- und Biotechnologie. Multikonzerne wie Monsanto oder Bayer verkaufen mit Heilsversprechungen ihre genmanipulierten Laborkreationen in der ganzen Welt. Terminator-Samen verdrängen einheimische Arten. Das „total control system“ der industriellen Biotechnologie entreißt den Bauern die Kontrolle über den Ursprung der angebauten Pflanzen. Mehr…

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13.02.2014 , 20:00 Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten beim John in Obing

Thomas Breu, Bürgermeisterkandidat sowie Spitzenkandidat der PAO für den Gemeinderat stellt sich gemeinsam mit seinen Mitbewerbern den Fragen der Bürger. Einlass 19:00 Uhr, keine Platzreservierung möglich.

11.02.2014 , 19:30 Kandidatenvorstellung zur Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl  beim Reiter in Frabertsham

Die Besucher haben hier die Möglichkeit mehr über den Bürgermeisterkandidaten Thomas Breu sowie die Kandidaten für den Gemeinderat zu erfahren und sich mit den Aktiven der  PAO über aktuelle Themen zu unterhalten.

10.11.2013 Kleidertauschparty

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Die zweite Kleidertauschparty war spitze  ! Aus einem reichhaltigen Angebot an Kleidungsstücken aller Art konnten die Besucher der zweiten von der PAO Politische Alternative Obing veranstalteten Kleidertauschparty beim John in Obing auswählen, und die Leseratten wurden an mit Büchern vollgeladenen Tischen fündig. Es wurde viel mitgenommen, denn was für den einen langweilig geworden war, war für den anderen/ die andere neu. Die Initiatoren waren zufrieden, dass der gemütliche Nachmittag seinen Zweck erfüllte: Gebrauchtes einer neuen Nutzung zuzuführen und damit zu vermeiden, dass gut Erhaltenes im Müll landet.

10.10.2013 “More than Honey” Filmvorführung

Eine Filmvorführung der PAO beim John in Obing: Wenn die Biene stirbt, stirbt der Mensch! Der Biene geht es schlecht. Monokulturen, Spritzmittel, Gentechnik. Wie das Überleben der Biene mit unserem eigenen Überlegen zusammenhängt. Mehr…

28.09.2013 Jahreshauptversammlung

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Der Zweite Bürgermeister-Kandidat steht fest: Die Politische Alternative Obing (PAO) schickte bei ihrer Hauptversammlung erneut Thomas Breu ins Rennen. Die PAO-Mitglieder sehen in Thomas Breu auf Grund seiner kommunalpolitischen und beruflichen Erfahrung den geeignetsten Bewerber für das Bürgermeisteramt in Obing. Mehr…

17.07.2013 „Leben mit der Energiewende“ Kinovorführung

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…Nun gibt es in der Politik sogar die Anstrengung den Vorrang für den Ökostrom aufzuheben. Kann das sein? Kurz bevor Netzparität erreicht ist und die Photovoltaik einen wesentlichen Beitrag zur bezahlbaren Energieversorgung leisten kann. Es ist doch vollkommen klar, dass wir nur durch regenerative Energieträger unseren Bedarf an Energie zu kalkulierbaren Kosten decken können. Wie kann es sein, dass nun in letzter Sekunde diese erfolgreiche Entwicklung abgewürgt werden soll? Mehr…

Kinovorführung in Zusammenarbeit mit der Energie-Wende Trostberg .

13.07.2013 Teilnahme an der „MIR HAMS SATT!“ Demo

Mir hams satt MünchenMir hams satt“ – 8.000 Bürgerinnen und Bürger demonstrierten in München vor der Bayerischen Staatskanzlei gegen Agrarindustrie und Flächenfraß Mehr…

Juni 2013 Verteilung zweites Obinger Extrablatt

Extrablatt_2013 (500x381)PAO SAGT DANKE
Die PAO bedankt sich für die vielen positiven Rückmeldungen zum “Obinger Extrablatt”. Wir freuen uns, dass die uns wichtigen Themen auch für die Obinger Bürger im Mittelpunkt stehen. Vielleicht haben wir mit der Satire “Aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung” zu einem frei erfundenen Flughafen die Neugier vieler Obinger Bürger auf kommende Gemeinderatssitzungen und -beschlüsse wecken können. Gerne wollen wir auch zukünftig Anregungen aufnehmen.

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