Kommunalwahl 2020

Gute Mischung aus „alten Hasen“ und  neuen Kandidaten bei der PAO

Aufstellungsversammlung der Politischen Alternative Obing (PAO)

Obing. Mit zwei bereits im Gemeinderat Obing tätigen Mitgliedern und vielen neuen Gesichtern tritt die Politische Alternative Obing (PAO) zu den Kommunalwahlen im März 2020 an. „Ich bin stolz auf unsere breit aufgestellte Liste, auf die gute Mischung aus jung und alt, von Vertretern aus verschiedenen Berufsgruppen und Tätigkeitsfeldern“, erklärte PAO-Vorsitzender und Spitzenkandidat Gemeinderat Armin G. Plank auf der Aufstellungsversammlung der kommunalpolitischen Vereinigung. Neun Bewerber stellen sich auf der Gemeinderatsliste zur Wahl, durch Drei- bzw. Zweifachnennung der auf den vorderen Plätzen stehenden Bewerber ergibt sich eine komplette Liste.

Spitzenkandidat ist Gemeinderat Armin G. Plank, Holzbauingenieur aus Ilzham, der in der vergangenen Gemeinderatsperiode Thomas Breu als Fraktionssprecher der PAO abgelöst und sich für die Errichtung und Gestaltung der neuen Obinger Kinderkrippe stark engagiert hat. Bekannt ist er auch von früher her durch sein ehrenamtliches Engagement im Burschenverein Obing sowie als Fastenprediger beim Obinger Starkbierfest in den Jahren 2007 bis 2009 und aktuell als Fähnrich der KSK Albertaich. Auch Gemeinderat Korbinian Stettwieser bewirbt sich wieder um ein Gemeinderatsmandat, um sich wie bisher unter anderem mit seinem Wissen als Bauingenieur im Wasserwirtschaftsamt aktiv in die Arbeit des Gremiums einbringen zu können. Auf den nächsten Plätzen der Liste stehen weibliche Kandidaten, wie es bei der PAO guter Brauch ist, Finanzbeamtin Bettina Stettwieser aus Großornach kennt sich auch mit Landwirtschaft aus, Erzieherin Ingrid Wimmer sieht ihren Interessensschwerpunkt schon berufsbedingt in den sozialen und Bildungsaufgaben der Kommune. Alois Hainz jun. aus Liedering möchte sein Expertenwissen als Landwirtschaftsmeister in die Arbeit des Gemeinderates einbringen. Mit den weiteren Bewerbern Hermann Ramsauer, Elektronikingenieur Fachrichtung Energietechnik mit eigenem Entwicklungsbüro, Inge Graichen, freie Mitarbeiterin bei der Lokalzeitung, Franz Reininger, Systemadministrator, und Edda Glückhardt, Sozialpädagogin, bietet die PAO Kandidaten mit vielfältigen Erfahrungen und ein Team mit hohem Frauenanteil.

In der Versammlung wurden die Themenbereiche herausgearbeitet, auf die die Politische Alternative Obing ihr Augenmerk richten will. Antworten auf Umweltprobleme wie Artenschutz, Klima, Flächenverbrauch waren seit ihrer Gründung vorrangige Anliegen der PAO. Dazu kam schon früh das Bestreben, für die Förderung regenerativer Energien in der Gemeinde zu sorgen. „Neben diesen immer noch aktuellen Themen stehen wir aber gegenwärtig in Obing vor einer besonders großen Aufgabe“, erklärte Spitzenkandidat Armin G. Plank. „Wenn die Bundesstraße aus dem Ortszentrum rauskommt, müssen wir die Gelegenheit nutzen, einen attraktiven Ortsmittelpunkt und einen Dorfplatz zu schaffen, der ein Treffpunkt für Menschen ist, nicht für Autos.“. Dabei müsse man den gesamten Bereich von der zentralen Straße durch Obing bis zur Kirche im Zusammenhang sehen, dort also auch mit der Kienberger Straße, so eine weitere Aussage Planks. „Und wenn Ortsgestaltung in diesem Sinne gelingen soll, dann müssen wir mit Verkehrsmaßnahmen aller Art erst einmal die Voraussetzungen dafür schaffen, beispielsweise mit durchgehenden sicheren und barrierefreien Verbindungen für Fußgänger und Radler durch den Ort. Oder einem durchgehenden Gehweg mit Querungshilfe an der Seeoner Straße als sichere Verbindung zwischen Traunerstraße/Rogatusstraße zum Sportplatz.“

Franz Reininger merkte an, dass die Gemeinde Obing zusammen mit Pittenhart, Kienberg und Schnaitsee ein Interkommunales Entwicklungskonzept (IKEK) hat erarbeiten lassen, um für die künftige Ortsentwicklung ein Konzept zu haben. Daran müsse die PAO mit ihren Vorschlägen immer wieder anknüpfen. Er wies darauf hin, dass er für die PAO bereits Vorstellungen und Anregungen an das Planungsbüro für den IKEK-Prozess weitergegeben habe, auf deren Grundlage man nun weiterarbeiten müsse. Auf der Homepage http://www.pao-online.de seien sie unter „Aktuelles“ einzusehen.

Wichtig ist den PAO-Aktiven auch die Unterstützung einer Landwirtschaft, die Ökonomie und Ökologie verbindet, unter anderem mit der Förderung der Direktvermarktung. Dazu gebe es einen Extrapunkt auf der PAO-Homepage „Direkt vom Bauern“, mit einer Liste von Bauern, bei denen direkt eingekauft werden kann, und die ihre Produkte zum Teil auch auf dem Obinger Bauernmarkt anbieten.

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