Bürgermeisterkandidat Thomas Breu

20140112_pao_0077-Bearbeitet_kleinEin neuer Bürgermeister für Obing

 

Nach 18 Jahren wird Obing 2014 wieder einen neuen Bürgermeister bekommen. Nachdem Hans Thurner erklärt hat nicht mehr zu kandidieren, lässt sich das schon einmal sicher voraussagen.

Wer wird letztlich  „das Rennen machen“ ? Bei 3 Kandidaten ist das natürlich eine viel spannendere Angelegenheit als wenn nur 1 Kandidat antritt?

Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben es am 16. März in der Hand, wenn Sie – hoffentlich zahlreich- Ihre Stimme vergeben.

 Haben Sie eigentlich schon einmal überlegt, welche Erwartungen Sie persönlich an einen Bürgermeister haben? Da bereits klar ist, dass nur männliche Kandidaten antreten, kann man ohne Vorbehalte von „ihm“ und „er“ sprechen.

Muss er vielleicht fesch sein, in Obing geboren sein, aus der Landwirtschaft stammen, Baufachmann sein, Mitglied in möglichst vielen Vereinen sein, alle verwandtschaftlichen Beziehungen in und um Obing herum kennen oder vielleicht sogar „a richtiger Hund sein“, wie man es seinerzeit Franz-Josef Strauß nachgesagt hat? Muss es unbedingt – aus Prinzip – der von der CSU oder den Freien Wählern sein? Oder muss er von allem ein bisschen was haben? Wie gesagt, Sie entscheiden es – persönlich und direkt, so sieht es das Verfahren vor!

 

Ich möchte Ihnen da in Ihrer Auswahl nicht zu zu nahe treten, aber bei uns in Deutschland gibt es ja kaum mehr Dinge, die nicht schon mal wissenschaftlich untersucht worden sind. Tatsächlich auch die Frage, welche Eigenschaften Bürgerinnen und Bürger am meisten an „ihrem“ Bürgermeister schätzen.

Ich verrate Ihnen die 4 meistgenannten Begriffe: 

  • Glaubwürdigkeit
  • Bürgernähe
  • Führungsqualitäten und
  • Parteiunabhängigkeit

 Ich weiß nicht, wie es Ihnen damit geht, aber für mich als einen der 3 Bürgermeister- Kandidaten sind das tatsächlich Eigenschaften, an denen ich mich ernsthaft messen (lassen) möchte und anhand derer ich Ihnen hoffentlich auch zeigen kann, dass ich der „richtige“ Kandidat bin. 

Die Glaubwürdigkeit ist natürlich etwas, was man sich selbst ganz schlecht bescheinigen kann – das müssen fast immer die anderen tun, sonst ist es schon wieder unglaubwürdig! Was ich in jedem Fall anstrebe, dass ich Ziele, die ich politisch für erstrebenswert halte, in mein alltägliches Leben versuche zu integrieren.

Ein kleines Beispiel dafür: im letzten Jahr bin ich alleine 4000 km mit meinem Elektrorad gefahren, meist zur Arbeit – einfach um auf das Auto zu verzichten und unnötigen Verkehr zu vermeiden. Der Strom dafür ist übrigens zu 100 Prozent atomfreier Ökostrom!

Wer die doch beachtliche Anzahl unserer Anträge im Gemeinderat verfolgt wird schnell merken, dass für uns Glaubwürdigkeit bedeutet, Ziele und Ansprüche auch tatsächlich umsetzen zu wollen. 

Bürgernähe gehört für mich in einem Dorf wie Obing zu den Grundvoraussetzungen des Zusammenlebens. Das kann aber gerade in der Kommunalpolitik  2 Seiten haben:

Man bekommt als Bürgermeister (und Gemeinderat) ziemlich direkt die Auswirkungen von Entscheidungen zu spüren – im Positiven, wie aber auch im Negativen, z.B. in entsprechenden Rückmeldungen von Angesicht zu Angesicht. Das darf aber kein Argument dafür sein, auch unliebsame Entscheidungen vermehrt im „stillen Kämmerlein“, sprich in nicht-öffentlicher Sitzung, zu treffen.

Bürgernähe heißt für mich aber nicht, es allen recht machen zu wollen – das ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Auch hier ein Beispiel dazu: bei der Diskussion um die geplanten Windkrafträder auf dem Scheitzenberg wurde den PAO-Gemeinderäten vorgeworfen, sie würden sich mit der Haltung für die Errichtung gegen die Meinung der Bürger stellen.

Ich meine: die PAO war die einzige Fraktion im Gemeinderat überhaupt, die von Anfang an – und das mit Überzeugung – einen durchgehend klaren Standpunkt bezogen hat. Das Argument der fehlenden Bürgernähe kam natürlich von der – zahlenmäßig eher kleinen – Seite, die vehement gegen die Windräder angetreten ist.

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Eine ganz enorm wichtige Aufgabe des Bürgermeisters sehe ich darin als Vermittler der unterschiedlichsten Interessen – Bürger, Verwaltung, Gemeinderat, Behörden, Institutionen etc. – einzutreten. Hier zu guten Ergebnissen in Form von Kompromissen zu kommen, erfordert ein hohes Maß an Führungsqualität.

Mit 4 im Gemeinderat vertretenen Fraktionen wird der zukünftige Obinger Bürgermeister auch darauf angewiesen sein, Mehrheiten über die Fraktionsgrenzen hinaus zu erhalten (wobei gerade in der Kommunalpolitik Fraktionsdenken nichts zu suchen hat!).

Das heißt, auch hier wird es immer wieder notwendig sein, Kompromisse zu finden.

Durch meine z.T. langjährige Erfahrung in den verschiedensten Ehrenämtern – Gemeinderat, VG-Rat, Kreisrat, ehrenamtlicher Richter, Behindertenbeauftragter etc. – aber v.a. durch meine berufliche Tätigkeit in der mittleren Leitungsebene der Lebenshilfe Traunstein e.V. sehe ich mich gerade dieser Aufgabe  bestens gewachsen.

 

Die  PAO wird  gerne mal als „grüne Tarnliste“ gesehen, sicher auch deshalb, weil unsere Ziele, betreffend z.B. den Umweltschutz, als „grüne Ziele“ betrachtet werden. Aber das schreibt sich ja inzwischen sogar die CSU auf ihre Wahlplakate, wohl wissend, dass das ein Thema ist, welches den Bürgerinnen und Bürgern wirklich nahe liegt. Wer sich aber die Entstehung und die Satzung der PAO ansieht wird feststellen, dass dahinter keine andere Partei oder sonstige Wählergruppierung steht. Die PAO ist einzig und alleine dafür gegründet worden, in Obing kommunalpolitisch tätig zu sein.

Mein Austritt bei den GRÜNEN vor einigen Jahren war damit verbunden, dass ich mit bestimmten Positionen der Partei nicht mehr einverstanden war.

Das Kriterium der Parteiunabhängigkeit sehe ich somit bei mir voll erfüllt.

 

Sind Sie nach wie vor unsicher, auf welchen Bürgermeisterkandidaten Ihre Wahl am 16. März fallen soll? Wir sind uns sicher, Ihnen mit den Inhalten dieser Homepage meine und die Ziele der PAO ein wenig näher bringen zu können. Oder auch das, was wir auch schon für Obing erreicht haben.

 

Vielleicht haben Sie ja schon mal für die Bundestags- oder Landtagswahl den sogenannten „Wahl-O-Mat“ im Internet zur Hilfe genommen. Ähnliches besteht für die Bürgermeisterwahl. Versuchen Sie es einfach unter www.buergermeistertest.de

 

Ich kann Ihnen jedenfalls versichern, dass ich bei der Wahl zum neuen Bürgermeister von Obing meine gesamte Erfahrung einbringen werde, um die zukünftigen Aufgaben und Pflichten – so wie es der Amtseid vorsieht – gewissenhaft zu erfüllen.

Ihr

Thomas Breu

 

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