Kandidaten

zur Gemeinderatswahlen 2020


Armin G. Plank

38 Jahre

verheiratet, 3 Kinder

Holzbauingenieur aus Ilzham

Gemeinderat

In vielen Jahren ehrenamtlichen Einsatzes als Schriftführer und Festausschussmitglied im Burschenverein, als Fastenprediger und aktuell als Fähnrich bei der KSK Albertaich sowie als Gemeinderat konnte ich das Obinger Gemeindeleben aktiv mitgestalten.

Seit 2014 bin ich Fraktionssprecher der PAO im Obinger Gemeinderat. Bereits vor meiner Wahl habe ich mich für Windkraftanlagen sowie für einen KiTa-Neubau in Obing eingesetzt. Als Familienvater sind mir die Bedürfnisse junger Familien wichtig. Auch die medizinische Grundversorgung muss  in Zukunft gewährleistet sein. Weitere Schwerpunkte sind für mich der Erhalt historisch bedeutsamer Gebäude, die Stärkung des Ortszentrums sowie eine maßvolle und flächensparende Weiterentwicklung der Gemeinde Obing. Die Förderung der dörflichen Strukturen unserer kleineren Ortschaften mit Landwirtschaft und Handwerk ist mir dabei ein besonderes Anliegen. Wo wenn nicht in einem Dorf hat die bäuerliche Landwirtschaft ihren Platz? Mit Begeisterung will ich mich auch weiterhin für den Erhalt meiner Heimat einsetzen.


Korbinian Stettwieser

57 Jahre

verheiratet, 2 Kinder

Diplom-Bauingenieur (Univ.)

Gemeinderat

Ich bin vor 12 Jahren das erste Mal als Kandidat zur Gemeinderatswahl angetreten, weil ich meinen Beitrag dazu liefern wollte, dass Obing sich weiterentwickelt, ohne aber von den allgemeinen Trends und einer schnelllebigen Zeit überrannt zu werden. Das Lebensumfeld sollte sich verbessern, der Ort sollte aber nicht sein Gesicht verlieren.

Manches habe ich persönlich auch anstoßen können. Immerhin war es z. B. meiner Initiative und meinem Einsatz zu verdanken, dass in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt für den Jugendtreff Obing ein Jugendbetreuer eingestellt werden konnte. Als Jugendbeauftragter im jetzigen Gemeinderat kann ich feststellen, dass die Jugend in Obing, natürlich auch wegen der hervorragenden Jugendarbeit der Ortsvereine, eine gute Heimat hat.

Bei vielen Themen haben wir PAO-Gemeinderäte uns leidenschaftlich und mit Sachkenntnis eingebracht und manch Positives bewirkt.

Wir sind noch nicht fertig. In Obing wird sich in den nächsten Jahren noch viel verändern, vieles wird noch umgestaltet. Ich würde mich gerne hier weiterhin aktiv im Gemeinderat einbringen.

Einen Punkt möchte ich herausgreifen: Meine Kinder sind zwischenzeitlich Schulkinder und werden künftig auch mit dem Rad unterwegs sein. Da ist man gleich selber direkt noch mehr betroffen. Die Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer im Straßenverkehr und vor allem „sichere Schulwege“ stehen bei mir besonders im Fokus. Außerdem muss noch mehr darüber nachgedacht werden, wie Obing und seine Ortsteile noch besser an den ÖPNV angeschlossen werden können. Das ist übrigens auch ein Thema beim IKEK.

Bei allen Überlegungen und Entscheidungen im Gemeinderat gilt für mich, dass neben den Auswirkungen auf die Menschen und Bürger auch die Auswirkungen auf die Umwelt und Natur und auf das Orts- und Landschaftsbild bedacht werden müssen.


Bettina Stettwieser

27 Jahre

Finanzbeamtin aus Großornach

Seit Jahren bin ich in mehreren Obinger Vereinen aktiv, somit weiß ich wie wichtig das gesellschaftliche Leben und auch das Vereinsleben in Obing ist. Bei der Dirndlschaft Albertaich und bei der Spinnerzunft Obing bin ich in der Vorstandschaft tätig, dadurch ist mir klar, dass es notwendig ist, sich für verschiedene Themen einzusetzen und auch Entscheidungen zu treffen.

Aufgewachsen bin ich auf einem Bauernhof in Großornach, der immer noch von meinen Eltern im Nebenerwerb geführt wird. Deshalb ist Landwirtschaft für mich ein bedeutendes Thema. Die Landwirtschaft und ihre Wertschätzung ist für uns alle wichtig, aber auch ein schonender Umgang mit der Umwelt und den Ressourcen. So ist es mir wichtig, die regionale, bäuerliche Landwirtschaft und das Bewusstsein aller Bürger hierzu zu stärken.

Des Weiteren ist mir ein bedeutender Punkt, dass die Interessen und Belange der Frauen und der jungen Bevölkerung im Obinger Gemeinderat vertreten werden. Und wer könnte dies besser als eine junge Frau? Auch Frauen müssen an kommunalpolitischen Entscheidungen beteiligt sein!


Ingrid Wimmer

51 Jahre,

verheiratet, 2 Kinder

Erzieherin aus Obing

Ich bin hier in Obing aufgewachsen, hier zur Schule gegangen, habe hier eine Familie gegründet und arbeite hier im Ort im Kindergarten.

Hier bin ich also zu Hause und fühle mich in unserem Obing sehr verwurzelt. Darum ist es mir wichtig, unsere Gemeinde auch für die nachfolgenden Generationen als einen Ort zu erhalten, der lebens- und liebenswert ist.

Für mich bedeutet das in der Konsequenz, dem Natur- und Umweltschutz in der Gemeinde einen hohen Stellenwert einzuräumen. Dabei unterstütze ich regionale Vermarktung und nachhaltiges Wirtschaften.

Ein besonderes Anliegen ist für mich, das soziale Miteinander zukunftsorientiert zu gestalten und für die verschiedenen Altersgruppen bedarfsgerechte Angebote zur entwickeln.

In den vergangenen Jahren engagierte ich mich ehrenamtlich in den Elternbeiräten unseres Kindergartens und der Grundschule, war jahrelang Lesepatin und im Helferkreis aktiv und begleitete fünf Jahre lang das „Café Memory“.

Das Programm der PAO unterstütze ich aus Überzeugung und ich möchte mich verstärkt für die Weiterentwicklung der sozialen Angebote in unserer Gemeinde einsetzen.

Ich freue mich darauf, im Gemeinderat aktiv zu werden und politische Entscheidungen für unsere gemeinsame Zukunft im Obing mitzugestalten.


Alois Hainz

31 Jahre

Landwirtschaftsmeister aus Liedering

Aufgewachsen bin ich zusammen mit meinen beiden jüngeren Brüdern auf unserem Bauernhof in Liedering.

Ehrenamtlich bin ich seit 15 Jahren als aktiver Feuerwehrler bei der Freiwilligen Feuerwehr Albertaich und seit kurzem als 2.Vorstand der Jagdgenossenschaft Albertaich tätig.

Gemeinsam mit meinen Eltern bewirtschafte ich unseren Hof, den wir 2010 auf Demeter umstellten. Seit 2017 erzeugen wir auf unserem Betrieb Bio- Heumilch.

Leben und arbeiten im Einklang mir der Natur ist mir besonders wichtig, deshalb möchte ich mich für eine bäuerliche und nachhaltige Landwirtschaft engagieren.

Gesunde, qualitativ hochwertige Lebensmittel aus der Region für die Region zu produzieren sehe ich als unsere Aufgabe.

Ein großes Anliegen ist es mir, das heimische Handwerk zu unterstützen und Betriebsentwicklung bei uns in der Gemeinde zu ermöglichen. Dadurch werden Ausbildungs- und Arbeitsplätze in Obing geschaffen und gesichert.

Positiv wäre das auch für die Freiwilligen Feuerwehren: Vor Ort beschäftigte Feuerwehrler stünden für Einsätze tagsüber zur Verfügung und würden so die Einsatzbereitschaft sichern.


Hermann Ramsauer

55 Jahre,

2 erwachsene Töchter, 2 Enkel,

Diplom-Ingenieur Fachrichtung Energietechnik und Diplom-Wirtschaftsingenieur

Aufgewachsen bin ich in Obing. Zum Studium war ich in München und anschließend 19 Jahre in Hechendorf / Gemeinde Seefeld, zunächst angestellt als Ingenieur in der Messtechnik-Entwicklung bei WTW / Weilheim. 2001 habe ich mich dann selbständig gemacht und entwickle seither für verschiedene Kunden meist komplette Geräte mit Mikrocontrollersystemen incl. Firmware.

Ehrenamtlich habe ich schon zu Studienzeiten an der TU München die „Ringvorlesung Umwelt“ sowie später die Energie-Vorträge der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V. an der Hochschule München (damals FH München) mit organisiert. In Seefeld war ich Gemeinderat, außerdem im Kreisvorstand des VCD e.V. und habe mich einige Jahre in der Gemeinde um das Stadtradeln gekümmert, sowie die Einrichtung eines Carsharing-Standortes am Hechendorfer Bahnhof angeschoben. Praktische Erfahrungen in Sachen Energieeffizienz konnte ich bei der energetischen Optimierung von 2 Supermärkten sammeln. Da niemand anders investieren wollte, habe ich die Maßnahmen auf eigenes Risiko finanziert und die Rückzahlung / Verzinsung erfolgte anteilig an der eingesparten Energie (sogenanntes Contracting). Die bisher erzielte Einsparung entspricht etwa dem Verbrauch von 35 Haushalten mit je 4 Personen und zeigt, dass in Sachen Energieeffizienz viele Dinge nicht nur ökologisch sinnvoll sondern auch wirtschaftlich interessant sein können.

Meine Hobbys sind Chorgesang (Vorstand der Singgemeinschaft Obing), Klavier und Radeln.

Im Gemeinderat möchte ich den Schwerpunkt v.a. auf die Themen Energie (Energieeffizienz, Solarenergie, Holz etc.), Verkehr (Radverkehr, LEO, Ladestationen, öffentliche Verkehrsmittel) sowie Bauleitplanung legen.


Dr. Inge Graichen

72, im Zentrum Obings wohnend, zwei erwachsene Söhne, freie Zeitungsmitarbeiterin bei „Trostberger“, „Wasserburger“ und „Traunsteiner“.

Durch meine langjährige Berichterstattertätigkeit über die Gemeinderatssitzungen in Obing und Pittenhart hatte ich Einblick in viele kommunalpolitische Vorgänge und möchte nun selbst am Geschehen in unserer Gemeinde aktiv mitwirken, dort wo die Entscheidungen getroffen werden.

Im Vorstand der Regionalinitiative „Chiemgauer-Seenplatte“ liegen mir die Projekte zur Stärkung der regionalen Identität besonders am Herzen und auch bei den Heimatfreunden Obing mache ich mit, damit die Zeugnisse unserer lokalen Geschichte bewahrt werden.

Ich vermittle in Führungen im Bauernhausmuseum Amerang, was in der Vergangenheit das Leben in unserer Region geprägt hat, und bei Führungen am Skulpturenweg um den Obinger See, wie sich hier zeitgenössisches Kunstschaffen entwickelt hat.

Das stelle ich mir auch für die Zukunft Obings vor:

dörflichen Charakter  u n d  Offenheit für Neues und Fremdes bewahren

ortsprägende Gebäude erhalten  u n d neue Räume für Begegnungen von jung und alt schaffen

Kulturlandschaft bewahren konkret – regionale Vermarktung der Produkte der bäuerlichen Landwirtschaft vor Ort fördern


Franz Reininger

58 Jahre, verheiratet 2 Kinder

Systemadministrator aus Obing

Als Vater von 2 erwachsenen Kindern— beide studieren—möchte ich den folgenden Generationen eine heile Welt hinterlassen. Dazu gehören eine saubere Umwelt und gesunde Lebensmittel. Für Obing wünsche ich mir eine gute Infrastruktur für Arbeit, Freizeit und Gesundheit. Gerade die junge Generation braucht Perspektiven und interessante Arbeitgeber.

Besonders interessiert mich auch das Thema Energie. Das Optimum ist CO² vermeiden und dabei Geld sparen.

Seit ein paar Jahren bin ich gerne mit dem E-Bike unterwegs. Sowohl in der Freizeit als auch für den Arbeitsweg. Hier kann das Fahrradwegenetz durchaus noch verbessert werden und es fehlen oftmals Abstellmöglichkeiten mit Fahrradbügeln, an denen man das Fahrrad auch rahmenfest sichern kann. Das betrifft auch die Abstellplätze zu den Schulbussen.


Edda Glückhardt

63 Jahre

4 erwachsene Kinder, 7 Enkel

Sozialpädagogin aus Obing

35 Jahre lebe ich jetzt in der Gemeinde Obing und bin seit 1999 in der Frühförderung der Diakonie Traunstein als Sozialpädagogin angestellt.

Im sozialen Bereich engagierte ich mich einige Jahre ehrenamtlich im Obinger Jugendtreff.

Neben sozialen Fragen liegt mir vor allem der Klima- und Umweltschutz am Herzen, besonders in der Sorge um die nachfolgenden Generationen. Durch Gespräche und Diskussionen mit anderen bekomme ich Anregungen, mein Konsum- und Freizeitverhalten zu überdenken oder den eigenen Garten so zu gestalten, dass auch Wildbienen und Co. sich wohlfühlen können.

Nachhaltiges Wirtschaften, bewussteres Konsumverhalten, naturnahe Landwirtschaft und erneuerbare Energien gehören zu entscheidenden Themen unserer Zukunft. Jeder von uns muss hierbei seinen Beitrag leisten, um Veränderungen zu bewirken. Es ist mir ein großes Anliegen, Menschen zum Nachdenken zu bewegen oder gemeinsam neue Wege im Alltag zu suchen.

Die PAO ist diejenige  kommunale Gruppierung, die von Beginn an auch mal unbequeme Fragen stellt und viele Anstöße zu positiven Veränderungen in der Gemeinde gegeben hat. Für mich auch weiterhin der Grund, mich hier einzusetzen

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